
Paulina Czienskowski, geboren 1988 in Berlin, arbeitet als Autorin an Texten über Kultur und Gesellschaft, die man lesen und hören kann. In ihrem Schreiben geht es häufig um die Sprachlosigkeit im Miteinander. Die ausgebildete Journalistin schreibt u.a. für die Zeit, das DUMMY Magazin und Das WETTER. 2018 erschien ihr literarisches Debüt im Korbinian Verlag mit dem Titel „Gegen die emotionale Verkümmerung“. Es folgten u.a. ein Roman bei Blumenbar („Taubenleben“), der auf der Shortlist des EU-Literaturpreises stand, und Hörspiele für Deutschlandfunk Kultur (u.a. „Aber sie dachten nichts zu Ende“). 2023 initiierte sie eine Kurzhörspiel-Reihe mit dem Titel „Zärtlichkeiten“, für die insgesamt neun Autor*innen, darunter Karosh Taha und Theresia Enzensberger, Texte zum Thema verfassten. Für die Akademie Musiktheater heute in Frankfurt am Main setzte sie dem Libretto „Elektra“ nach Hugo von Hofmannsthal eigene Texte entgegen; „Ich, Elektra“ wurde 2023 uraufgeführt. Anfang 2025 entwickelte Paulina Czienskowski zusammen mit der Regisseurin Lena Brasch einen Soloabend für die Bühne in Heilbronn und veröffentlichte im März 2025 ihren zweiten Roman „Dem Mond Geht Es Gut”, der ebenfalls bei Blumenbar/Aufbau Verlag erschienen ist.